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07.09.2011 13:41:48, Geschrieben von: Thomas Bäker

Brake: Auf den Spuren des Lockfleths

Unsichtbare Flüsse werden am Samstag sichtbar gemacht

 

Brake ist vom Wasser geprägt. Die wirtschaftliche Entwicklung war und ist von der Lage an der Weser anhängig. Ehemalige Weserarme, die Brake damals in Inseln, Halbinseln oder Buchten teilte, sind mittlerweise verlandet oder zugeschüttet – doch beim genauen Hinsehen können noch Bruchstücke erhascht werden.

So erzählt man sich die Geschichte von den Nebelhörnern, die durch ein unterirdisches Flussbett durch Brake schallen. Ab und zu wird man sich den Flussläufen noch gewiss, wenn nach starken Regenfällen wieder mal der Schrabberdeich unter Wasser steht oder man den Dungendeichsweg entlang schlendert.

Diese „unsichtbaren Flüsse“ sollen jetzt wieder sichtbar gemacht werden. Der Nachtwächter Wilfried Sagkob nimmt Sie mit auf die Reise durch die Wasserläufe der Stadt am Samstag, den 10. September 2011 um 21 Uhr ab dem Telegraphen an der Kaje. Lauschen Sie den Erzählungen aus der Vergangenheit Brakes, erleben Sie Illuminationen entlang des Weges und freuen Sie sich auf spontanen Besuch während der Tour. Sein Sie also gespannt!

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung im Infopavillon ist aber nötig.  Weitere Informationen erhalten Sie bei der Tourist-Info unter der Telefonnummer 04401  19433.

Und wenn Sie sich noch mehr mit den Flussläufen und der Hafenwirtschaft in Brake beschäftigen wollen: Der Telegraph ist am Samstag von 19 bis 21 Uhr geöffnet! Genießen Sie auch den beeindruckenden Rundblick auf den Braker Stadtkern, die Hafenanlagen mit Kränen, Lagerhäusern und der Stromkaje, auf die gegenüberliegende Flussinsel Harriersand und auf den Schiffsverkehr der Unterweser bei Nacht!

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